Am 24. Juni 2026 ist das Offene Archiv im Blauen Haus in Breisach eröffnet worden. In diesem Video ist der zweite Teil der Eröffnung mit dem Vortrag „Anatomie des Archivs. Was wir von Künstlern lernen können” von Prof. Dr. Aleida Assmann, Konstanz, zu sehen.
Ausstellung im Osthaus Museum Hagen
https://www.osthausmuseum.de/web/de/keom/aktuell/ausstellungen/seite_256.html
Das Osthaus Museum Hagen präsentiert Werke aus seiner Grafischen Sammlung – von Arbeiten des Jugendstils und dem Beginn der Moderne in Deutschland bis zu Grafiken und Handzeichnungen der internationalen Avantgarde und Gegenwartskunst. Auch Werke von Sigrid Sigurdsson werden Teil der Ausstellung sein.
Eröffnung der Ausstellung:
Freitag, 10. Juli, 18 Uhr
Einlass in die Ausstellung: 17.45 Uhr
Eröffnung des Offenen Archivs im Blauen Haus Breisach

Termin: Mittwoch, den 24. Juni 2026, 19 Uhr
Ort: Blaues Haus Breisach, Rheintorstraße 3 (ehemalige Judengasse)
Livestream https://www.youtube.com/watch?v=mAr0B_r9EPE
Begrüßung:
Dr. Christiane Walesch-Schneller
Vortrag zur Eröffnung:
Prof. Dr. Aleida Assmann
„Anatomie des Archivs. Was wir von Künstlern lernen können”
Gespräch: Vorstellung des Offenen Archivs und der ersten Projekt-Teilnehmer:innen durch Sigrid Sigurdsson und Dieter Weber im Gespräch mit Julia Wolrab (Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg)
Empfang
Das Blaue Haus Breisach und die Museumsetage sind am Eröffnungstag, 24.6.2026, ab 15 Uhr für Besucher:innen geöffnet.
Ausstellung Alles vergessen in Wien
In Zeiten, in denen historische Verantwortung und Erinnerung zunehmend infrage gestellt werden, ist es wichtig, über die Mechanismen des Vergessens zu sprechen und zu fragen, was verdrängt und überschrieben, was übersehen und was bewusst ausgelöscht wird. Die Ausstellung lädt dazu ein, Vergessen nicht nur als Gegensatz zum Erinnern zu begreifen, sondern als Teil einer komplexen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart.
Die Installation Redepausen von Sigurd Sigurdsson (Idee und Konzept) und Gunnar Brandt-Sigurdsson (Gestaltung) ist Teil dieser Ausstellung.
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Wien in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems
28.01.2026 – 06.09.2026
Alles vergessen
Kurator:innen: Daniela Pscheiden (JMW), Dinah Ehrenfreund-Michler (JMH)
Gestaltung und Grafik: Stefan Fuhrer
Schirmherrschaft Projekt Memorial
Das Blaue Haus in Breisach bewegt seit längerem die Frage, wie und an welchem Ort an die Deportation der badischen Jüdinnen und Juden im öffentlichen Raum erinnert werden kann. Sigrid Sigurdsson hat die Schirmherrschaft für das Projekt Memorial im Rahmen der “Brücke für die Zukunft” übernommen. Das Konzept einer „imaginären Brücke“, ein Projekt für aktive und partizipative Erinnerung an die regionale Geschichte und die der Eisenbahnbrücke in Breisach, soll von einer Projektgruppe rezipiert, diskutiert und weiterentwickelt werden.
Im Rahmen der Abschlusstagung des Projektes hält Sigrid Sigurdsson einen Vortrag mit dem Titel: memory – never ending stories
mehr Informationen: https://blaueshausbreisach.de/wp-content/uploads/2025/10/Abschlusstagung-BrueckefuerdieZukunft-28.29.11.25_DE.pdf
https://blaueshausbreisach.de/aktuelles

Block 57 – kuratiert von Sigrun Drapatz und Tanja Lenuweit
Bild
Block 57 – ein offenes Archiv zur Geschichte und Gegenwart eines Häuserblocks in Berlin.
Das Konzept geht auf die OFFENEN Archive von Sigrid Sigurdsson zurück und ist ein Beispiel für die eigenständige Entwicklung von offenen Archiven.
https://sigrun-drapatz.de/themen/block-57

Redepausen: Kabinettstück des Historischen Museums FfM erschienen
Hier die Bekanntgabe, dass eine Schrift über die Installation “Redepausen” in Frankfurt erschienen ist. Dieses Buch ist über das Historische Museum zu beziehen.
Redepausen im Frankfurter Auschwitz-Prozess : eine Installation von Sigrid Sigurdsson, Herausgegeben von Angela Jannelli. Frankfurt am Main : Historisches Museum Frankfurt, 2025. (Kabinettstück des Historischen Museums Frankfurt. 13). 5,00 €. ISBN 978-3-89282-088-8

25 Jahre erinnerte Geschichte – ein Offenes Archiv für morgen
Vom 28. – 30.3.2025 im Historischen Museum Frankfurt am Main
Mit der Bibliothek der Generationen hat Sigrid Sigurdsson dem HMF ein sehr ungewöhnliches Werk geschenkt. Ihr künstlerisches Erinnerungsprojekt läuft über 105 Jahre: von 2000 bis 2105. Mit dem 25jährigen Jubiläum ist also knapp ein Viertel der Laufzeit erreicht. Und dennoch hat sich bereits viel verändert – inhaltlich, medial und gesellschaftlich. Am Jubiläums-Wochenende werden Blicke zurück und in die Zukunft dieses ungewöhnlichen Projekts geworfen.
Am 28.3.25 um 18:30 startet das Jubiläum im Historischen Museum

Vortrag am Kunstgeschichtlichen Institut Freiburg
Wie entwickelt sich ein Werk?
Vortragsreihe der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft und des Kunstgeschichtlichen Instituts in Verbindung mit dem Studium Generale im Sommersemester 2024:
16.01.2025, Vortrag zum Nachschauen
Sigrid Sigurdsson
Das Thema Erinnerung, besonders Erinnerung an Nationalsozialismus, beschäftigt Sigrid Sigurdsson schon früh, es ist der (biografisch begründete) Anstoß für ihr künstlerisches Werk. Sie fordert andere auf, kollektive Erinnerungen zu gestalten. Wie ändern sich ihre eigenen Arbeiten?

Vorstellung des künstlerischen Projektes „Memorial“
Vorstellung des künstlerischen Projektes „Memorial“ unter der
Schirmherrschaft von Sigrid Sigurdsson.
Donnerstag, 24.10.2024, 19.30 Uhr
Blaues Haus Breisach
Rheintorstr. 3 (ehemalige Judengasse)
D-79206 Breisach am Rhein
Eintritt frei