Zeitzeugenschaft? Ein Erinnerungslabor

Seit Januar 2024 beschäftigt sich eine Gruppe von Frankfurter*innen mit dem Thema „Zeitzeugenschaft“: Was verstehen wir heute darunter? Was macht eine Person zu einer Zeitzeugin? Was muss man erlebt haben, um Zeitzeuge zu sein? Was unterscheidet eigentlich Erinnerungen von Zeitzeugenschaft? Wessen und welche Geschichten fehlen? Und wie viel Zeit muss eigentlich vergangen sein, damit eine Person nicht nur Zeuge, sondern Zeitzeuge ist? Bis zum Sommer gehen die Teilnehmenden des Erinnerungslabors diesen Fragen nach.

Ausgangspunkt der Fragestellungen und Überlegungen sind Beiträge aus der Bibliothek der Generationen.

Ausstellung: 19. September 2024 bis 4. Mai 2025

Frankfurt und der NS – Ausstellung 2021-2023

Die Video-Installation „Redepausen“ wird zur Zeit in einer Langzeit-Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt gezeigt.

Mehr als 75 Jahre nach der Befreiung der Stadt durch US-Truppen sind der Nationalsozialismus und sein Nachwirken wieder aktueller denn je. Das zeigen rechtsradikale Anschläge, Parteien und Propaganda. Das HMF zeigt erstmals eine Gesamtschau über diese ereignis- und folgenreichen zwölf Jahre, einschließlich der Vor- und Nachgeschichte, in Form von drei Ausstellungen und einem umfangreich bebilderten Begleitbuch.

(Text aus dem Museumsflyer entnommen)

https://historisches-museum-frankfurt.de/frankfurt-und-der-ns

Ausstellung Sound and Silence

Die Ausstellung Sound and Silence widmet sich dem Thema der Stille und des Schweigens im Feld der aktuellen Bildenden Kunst. Die Arbeit Redepausen wird Teil dieser Ausstellung vom 27. Mai – 05. September 2021 im Kunstmuseum Bonn sein.

Sound and Silence
Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart 27.05. – 05.09.2021

Hier der Ausstellungsbeitrag Redepausen. Die Datei ist passwortgeschützt. Das Passwort kann gern hier angefordert werden.

Publikation erschienen

Der vorliegende Band ist eine Einführung in die komplexe und stetig wachsende „Kartographie einer Reise“. An einen fundierten Überblick über das Gesamtkonzept schließt die kommentierte Darstellung von künstlereigenen Büchern an, in denen Begrifflichkeiten von Gedächtnis, Erinnerung und Geschichte als Erzählungen anschaulich werden. Das Buch dient dem Leser als Leitfaden und Orientierung im Werk der Künstlerin.

Sigrid Sigurdsson
Kartographie einer Reise Geschichtserfahrung im offenen Archiv

Link zum modo Verlag

2020. Hg: Viola Hildebrand-Schat.
Texte von Sigrid Sigurdsson, Viola Hildebrand-Schat.
756 Seiten, 16,5 x 23,5 cm, deutsch, ca. 387 Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung.
64,00 EUR
ISBN 978-3-86833-270-4

modo Verlag GmbH
Terlanerstraße 8 · D-79111 Freiburg Fax 0761-44969 · info@modoverlag.de

Einladung zur Subskription / Buchveröffentlichung 2020

Der zur Subskription angebotene Band ist die allererste Publikation, die einen umfassenden Einblick in das Werk von Sigrid Sigurdsson liefert. Neben einem Überblick über die offenen Archive führt sie in die Kartographie einer Reise ein. Erstmals liegt mit diesem Band eine Auswahl der von der Künstlerin verfassten Geschichten vor. Sie stellen neben den offenen Archiven einen zentralen Teil des Œuvres von Sigurdsson dar. Mit Zeichnungen und Objekten verknüpft veranschaulichen sie das weitverzweigte System, das Erinnerungs- und Geschichtsprozesse visualisiert.

Sigrid Sigurdsson
Kartographie einer Reise Geschichtserfahrung im offenen Archiv

Hg. Viola Hildebrand-Schat.
Mit Texten von Sigrid Sigurdsson und
einem kunsthistorischen Essay von Viola Hildebrand-Schat,
Deutsch, ca. 700 Seiten, ca. 600 Abbildungen, 17 x 24 cm, Softcover, Fadenheftung.
Mit verschiedenen Beilagen.
64,00 EUR
ISBN 978-3-86833-270-4
Erscheint im Frühjahr 2020

modo Verlag GmbH
Terlanerstraße 8 · D-79111 Freiburg Fax 0761-44969 · info@modoverlag.de

Diese Einladung mit ausführlicheren Informationen als PDF

Vergessen

– Warum wir nicht alles erinnern

7.3.2019 – 14.7.2019 Sonderausstellung
Vergessen. Alle kennen es, jeder tut es. Vergessen ist normal. Mal finden wir es lästig, mal hilfreich und tröstlich, dann wieder problematisch. Wie lässt es sich beschreiben? Ab dem 7. März 2019 nähert sich eine Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt dem Vergessen: Den Abläufen im Gehirn, dem Vergessen früher und heute, unserer Angst vor dem Vergessen, dem Wunsch zu vergessen und dem Gebot nicht zu vergessen, dem Nicht-Vergessen-Können und den Potentialen des Vergessens. Geschichte, Medizin, Psychoanalyse und Kunst begegnen sich.

https://historisches-museum-frankfurt.de/de/vergessen